werkteile
Auswahl einiger Werkstücke

Allgemeine Informationen

Die fachpraktische Ausbildung wird an der Staatlichen Fachoberschule Kempten im Bereich Technik (Elektro: Herr Schafroth, Metall: Herr Tenschert) in schuleigenen Werkstätten durchgeführt. Die Werkstätten sind im Gebäude des Beruflichen Schulzentrums Kempten untergebracht.
Die fpA stellt für die Fachoberschülerinnen und -schüler eine erste planmäßige Einführung in die Arbeits- und Berufswelt dar, in der folgende Richtziele angestrebt werden:

  • Einsicht in technisches Denken und Handeln durch Vermittlung technischer Grundkenntnisse und Fertigkeiten,
  • Fähigkeit, theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden, sowie Arbeitsaufträge nach Zeichnungen fachgerecht auszuführen,
  • Fähigkeit, Werkzeuge, Maschinen, Messgeräte und Hilfsmittel fachgerecht einzusetzen sowie die Bereitschaft, Arbeiten in angemessener Zeit und Qualität unter Berücksichtigung der bereitgestellten Ressourcen sorgfältig zu erledigen.
Zum Ausbildungsbereich Metall-Technik gehören zum Beispiel:
  • Funktionsweisen von Werkzeugen und Werkzeugmaschinen
  • Maschinenrichtlinien und Arbeitssicherheit
  • Arbeitsvorgänge mit verschiedenen Fertigungsverfahren, z. B. Anreißen, Körnen, Feilen, Sägen, Bohren, Senken, Reiben, Gewindeschneiden, Fräsen, Drehen kennenlernen
  • Konventionelles Fertigen von Werkstücken nach technischen Zeichnungen und Arbeitsplan
  • Auswahl und Festlegung von Material, Bankwerkzeuge, Werkzeugmaschinen, Werkzeuge, Schnittdaten, Normteile und Hilfsstoffe
  • Festlegung der Messwerkzeuge und Lehren zum Prüfen der Werkstücke
  • Aufbau und Funktion von CNC- Maschinen, Programmerstellung mit Hilfe von Koordinatenbemaßung, Koordinatensysteme, Bezugspunkte, Werkzeugplan, Werkzeugkorrekturen, Maschineneinrichtblatt und Programmieranleitung
  • Erstellung von CNC-Programme, Überprüfung und Optimierung durch Simulation am PC
  • Unterscheidung von unlösbare und lösbare Fügetechniken, Auswahl und Herstellung geeigneter Verbindungsarten
  • Bewertung der Verbindungen im Hinblick auf Qualität, Funktion und Wirtschaftlichkeit
  • Auswahl von Normteilen, z. B. Schrauben, Mutter, Stifte, Scheiben und Maschinenelemente mit Hilfe des Tabellenbuchs und zeichnerische Darstellung
Zum Ausbildungsbereich Elektro-Technik gehören zum Beispiel:

Elektrische Systeme analysieren und ihre Funktionen testen

  • Erstellung geeigneter Versuchsaufbauten, um Größen des elektrischen Stromkreises mit geeigneten Messmethoden und Messgeräten zu ermitteln. Berücksichtigung von Messfehler und Messtoleranzen.
  • Visualisierung des Stromverlaufs durch geeignete Stromlaufpläne und Gegenüberstellung verschiedener Darstellungsarten unter Beachtung normgerechter Bezeichnungen
  • Erläutern von Gefahren des elektrischen Stroms und Treffen geeigneter Maßnahmen zum Schutz gegen den elektrischen Schlag und seine möglichen Folgewirkungen

Elektrische Anlagen planen und erstellen

  • Auswahl geeigneter Hilfsmittel und elektrischer Betriebsmittel für den Aufbau von Anlagen auf Basis von Funktionsanalysen
  • Programmierung und Konfiguration der eingesetzten Automatisierungsgeräte oder Controller.
  • Übertragung von Daten auf programmierbare Schaltgeräte, Simulation des Prozessablaufs und Überprüfung der Logikkette;
    Selbstkritische Bewertung der erstellten Anlage.
  • Einstellen von Schaltgeräten und / oder Sensoren

Steuerungstechnische Systeme installieren und in Betrieb nehmen

  • Analyse von Steuerungssystemen und Ermittlung der benötigten Komponenten sowie des Funktionsablaufs dieser Systeme
  • Ülanung und Realisierung des Aufbaus von Steuerungen. Inbetriebnahme des steuerungstechnischen Systems z. B. auf Schulungstafeln oder mit einem Simulationsprogramm
  • Entwicklung von Strategien zur Fehlersuche und Optimierung

Die Ausbildung in der Werkstatt (vierzehntägig mit je 34 Wochenstunden) wird durch Betriebserkundungen ergänzt, um die Schülerinnen und Schüler in die industriellen Arbeits- und Fertigungsmethoden einzuführen. Während des Schuljahres wird weiterhin ein 14-tägiges Praktikum in einem externen Betrieb durchgeführt.

Jede Schülerin und jeder Schüler führt einen Ausbildungsnachweis, in dem Art und Dauer der jeweiligen Tätigkeit eingetragen werden. Er dient gegenüber den Fachhochschulen als Beleg für die mit Erfolg geleistete fpA. Ebenso wird durch das Erstellen von Fachberichten mit technischen Zeichnungen durch die Schülerinnen und Schüler die Fachtheorie durchgearbeitet, wiederholt und vertieft.

Die fpA schafft eine gute Ausgangsposition für das Studium an den Fachhochschulen - auch für junge Frauen!

Downloads zur fachpraktischen Ausbildung "Technik"